This Text in English:

Encyclopaedia Britannica

Liebe Freunde,

Die elfte Ausgabe der Encyclopaedia Britannica von 1911 ist seit Neustem in unserem Besitz.

dies ist genau die Ausgabe, die auch LRH besaß. Die umfangreichste Wissens-Sammlung der Welt.

Wenn ich auf genügend Nachfrage stoße, könnte ich auch Dir Kopien (in Form eingescannter Seiten) der 29 dicken Bände (knapp 30.000 Seiten!) als Dateien zur Verfügung stellen. Dies ist möglich geworden, weil diese Bände keinem Copyright mehr unterliegen.

Warum genau die Elfte Ausgabe der Encyclopaedia Britannica?

Warum sollte man sich im Scientology-Studium nun ausgerechnet auf die 11. Ausgabe der Britannica beziehen? Sie ist doch immerhin von 1911 und nicht gerade auf dem neusten Stand. Nun, natürlich benötigt man auch eine Enzyklopädie vom neusten Stand, doch gibt es mehrere wichtige Gründe, im Studium zusätzlich eine Ausgabe von 1911 zu verwenden:

Diese sechs Punkte werden im Folgenden belegt:

  1. Die elfte Ausgabe hat einen Schwerpunkt auf Wissen gegenüber den neueren Ausgaben, die mehr eine Datensammlung darstellen. Insbesondere mit dem Schwerpunkt Geisteswissenschaften. Dazu schreibt LRH:

"Once upon a time people at least could have a human soul, you see. But in modern science when you're dead you're dead, and that's all you are, dead. So I find, for instance, that in the field of the humanities - let's take the Encyclopaedia Britannica again - you will find the articles on the humanities are, in the early editions of the encyclopaedia, long and informative. And in modern editions you'll find them absent or very brief And so, the humanities were losing. Well, they were losing because you couldn't predict what people were going to do with weapons." UNIVERSE: BASIC DEFINITIONS; lrh-lecture give on 7 April 1954

D.h. gerade die für das Scientology-Studium wichtigen Fachgebiete Philosophie, Psychologie, Pädagogik, Politik, Geschichte und Soziologie werden in der älteren Ausgabe wesentlich tiefer und fundierter behandelt, als in den Neueren.

  1. Die - meist mehrere dutzend Seiten langen - Aufsätze in der älteren Ausgabe sind für Laien leicht verständlich geschrieben, im Gegensatz zu den neueren Ausgaben. So spricht Ron im STUDY-Tape: EVALUATION OF INFORMATION, A lecture given on 11 August 1964:

Wenn man die letzten Ausgaben der Encyclopedia Britannica lesen will, dann muß man diese Fertigkeit vollendet beherrschen, denn die Artikel sind nur noch dazu geschrieben, um die jeweiligen Fachleute zu beeindrucken. Die Autoren der Encyclopedia Britannica wurden z.B. von Landschafarchitekten wegen ihrer Artikel über Landschaftsarchitektur so kritisiert, daß sie jetzt eine professionelle Abhandlung über Landschaftsarchitektur geschrieben haben. Niemand außer einem Landschafarchitekten kann sie verstehen. Nur - ein Landschaftsarchitekt wird niemals in der Encyclopedia Britannica etwas über Landschaftsarchitektur nachschlagen. Und ebenso ist es mit fast allen der sehr professionellen Abhandlungen der Encyclopedia Britannia. Diese Leute haben ihren Stil geändert.

Der moderne Stil besteht daraus, daß man sich unverständlich macht, sagt, daß irgend jemand anders darüber Bescheid wisse, versucht, es eindrucksvoll zu machen, alles mögliche ausläßt und dann sagt: "Wenn Sie kein Experte sind, sind Sie ein Nichts, und da es Experten gibt, ist das, was wir tun, völlig richtig." Was Sie da vor sich haben, ist alles eine Art Mischmasch - Dekadenz ist eigentlich das richtige Wort.

Nun, ich persönlich benutze die alte Ausgabe der Enclopedia Britannica von 1890.

Wenn Sie in der 1890er Amgabe etwas über Landschaftsarchitektur lesen, dann werden Sie feststellen, daß man damals noch gewußt hat, daß man für irgendeinen unbedarften Leser schreibt, der die Nomenklatur der Landschafsarchitektur nicht kennt. Man kann das, was man wissen will, herausfinden, aber bei den späteren Ausgaben ist das nicht mehr möglich. Bald wird diese 1890er Ausgabe so veraltet sein, daß sie nutzlos werden wird, und dann werde ich keine Enzyklopädie mehr haben.

Ich werde dann irgendeine Verzweiflungsmaßnahme ergreifen müssen. Ich weiß noch nicht, was ich tue. Vielleicht muß ich die Enzyklopädie durch eine riesige Bibliothek ersetzen.

Oh ja, ich weiß! Quentin bekommt ja eine ganze Reihe von Lehrbüchern, und ich werde sie sammeln. Das ist die Lösung! Er bekormnt alle möglichen Lehrbücher wie z.B. Das Elektronik-Buch für Jungen, wissen Sie. Das Jungen-Buch über dieses und das Jungen-Buch überjenes. Und wenn Sie diese Bücher aufschlagen, dann stellen Sie tatsächlich fest, daß einem dort die Integralrechnung auf dem Niveau von Sechsjährigen beigebracht wird - so, daß man sie wirklich verstehen kann. Eigentlich sind diese Bücher für ihn ja noch viel zu schwer. Ich weiß nicht, wie jemand das so beschreiben konnte, aber Quentin kommt damit ganz gut zurecht. Eine verrückte Sache! Ja, die Leute scheinen unbedingt der Meinung zu sein, daß es in Ordnung ist, diese Dinge für Kinder leicht verständlich zu machen, und so kann ich mir eine Kinderbibliothek zusammenstellen und bin dann gut ausgerüstet, und das werde ich auch tun. Vielleicht können die Kinder diese Bücher nicht verstehen, aber ich werde sie verstehen können.Jedenfalls müssen Informationsquellen vor allem verständlich sein, und Wörter bilden die Grundstruktur jedes professionellen oder technischen Gebietes. Spezialisierte Wörter werden für spezialisierte Beobachtungen verwendet. Und als Spezialisten steigen wir in den Bereich der spezialisierten Beobachtungen ein, und das ist völlig in Ordnung.

Wenn Sie aber nur um eines momentanen Verstehens willen oberflächlich in ein Gebiet eindringen wollen und dann mit dem Wortschatz der Spezialisten kollidieren, sind Sie sofort verloren.

In STUDY AND INTENTION, A lecture given on 18 August 1966 sagt LRH:

The Encyclopaedia Britannica, in its earliest editions, is a rather simple encyclopedia - very interesting. I don't like editions later than the eleventh, because you find all sorts of things in editions up to then. They're rather simply written. They're written on the basis that a person owns an encyclopedia because he doesn't know certain things, and he'll want to look them up and find a quick rundown on them. Well, more recent Encyclopaedia Britannica, I'm sorry to say, publish articles on the subject of landscape gardening that only a landscape gardener could comprehend or be interested in. We've gotten into the world of the expert.

Now, the expert, in writing a textbook, very often goes mad.

  1. Ron berücksichtigt in seinen Vorträgen und Büchern nicht immer die Tatsache, dass die meisten der Leser weitaus nicht die Bildung besitzen, die er sich angeeignet hatte. Er setzt ein sehr hohes Niveau an Bildung vorraus, das heute selbst an den Gymnasien und Universitäten nicht mehr erreicht wird. Dabei muß man wissen, das Ron dieses Wissen im Wesentlichen sich autodidaktisch erarbeitet hat, da er nur einzelne Jahre lang eine Schule und die Uni besucht hatte. Seine wesentliche Quelle des Wissens war die Britannica, die er immer griffbereit im Regal stehen hatte. Und zwar keine neuere als die von 1911. Wann immer man im Scientology-Studium das Gefühl bekommt, dass einem Hintergrundwissen fehlt, das Ron voraussetzte, ist es sehr hilfreich, sich genau das Werk zu Rate zu ziehen, das Ron ebenfalls benutzt hatte. Dort findet man das Wissen, auf dem Ron aufgebaut hat:

CASE ANALYSIS - ROCK HUNTING - QUESTION AND ANSWER PERIOD, A lecture given on 4 August 1958

...

And I found out psychology was a study of a thing called a brain and it had no relationship to the thing called a mind. And the more I stressed this fact and the more I asked questions concerning it, the more I found that the mind was a totally neglected subject in modern times.

So I busted out James and an encyclopedia and Locke and Hume and Descartes and all the rest of it and, boy, I read

those guys down to the bone - and they all disagreed to some degree or another.

But the odd part of it is that the older editions of the Encyclopaedia Britannica - I realize now at this line - does carry a list of terms that we use right now in Scientology. It's by accident, see? Our concentration on these terms and subjects was once concentrated on back in the sixteenth, seventeenth and eighteenth century, see? Man was thinking fairly straight along this line and then he went nuts, went crazy, you see? And I found these fellows were simply being pompous. And you only find me getting real cross about one thing. This is a common denominator of what I get cross about, I get real mad about. It's not any individual penchant, I don't think, because I've looked for it in vain. But when something is pretending to be something else than it is, when it is knowingly pretending and when it is knowingly a fraud, I cannot restrain my teeth from meeting. That one drives me nuts, see? Why? Here are a bunch of people who want to know - civilization which is dying for the lack of a knowledge - and here and there in the society we find some men who know positively that they don't know and who are saying to everybody else that they know.

  1. In der Britannica von 1911 finden sich tiefschürfende Abhandlungen, die in neueren Version völlig verloren gegangen sind, die Ron zu wesentlichen Durchbrüchen der Scientology inspiriert haben. So z.B. die Theorie um Zeit und Raum, wie LRH sie ausformuliert hat.

In Number 8 of "Universes and the War between Theta and Mest" cassettes:.UNIVERSE: BASIC DEFINITIONS, A lecture give on 7 April 1954 sagt LRH:

I want to talk to you about some of the basic definitions of Scientology. If you will look in the Encyclopaedia Britannica as early, I think, as the ninth edition, certainly in the eleventh and thirteenth editions, you will find an article on time and space. This article is quite important. I do not know who wrote that article. I shall look it up, because it is the wisest observation I know of in the field of physics or psychology.

The article states, in so many words, that space and time are a matter for the psychologist, not for the physicist. It states that in the Encyclopaedia Britannica. Evidently, that statement has been in existence since 1875, 1880, somewhere in that vicinity.

...

Well, the years went along and wars went along and a lot of things happened, but most important of these things was the realization that there was something very, very haywire with time - something very, very wrong with time. There is no physicist's definition for time. "Time is rate of change of particles in space," which is the same as saying "Time is time." You're actually defining it by itself. You're saying rate of change. Rate is something that includes the word time. When you define rate you find out you've said the same thing again. It's not an adequate definition, so therefore, if we're to go on in the field of physics at all, we certainly have to go back and pick up the other thing the Encyclopaedia Britannica said, which was simply this: Time and space are the problem of a psychologist. Okay, if they're a problem of a psychologist we'd better go into this.

Darauf bezieht LRH sich auch in THE JOURNAL OF SCIENTOLOGY Issue 21-G [ 1953, ca. late October] " The Theory of Communication":

...

You can readily establish for yourself the correctness of this definition of space.

Space is the viewpoint of dimension.

In the earlier editions of the Encyclopaedia Britannica, one discovers under The heading of "Time and Space" a long article which says bluntly that time and space are matters of psychology, not matters of physics. They must be resolved in the field of the human mind before they can be resolved by the physicists. This proves to be true, for with the introduction of space as a viewpoint of dimension, not only human behavior, but many intricate and complex problems in physics fall apart. Like all things worth knowing, this definition is idiotically simple, but tremendously workable. It is workable to the degree that its direct application in processing can produce, with no other aid, a clear.

  1. Die Unterdrücker dieser Welt haben seit Anfang des 20. Jahrhunderts begonnen, alle Massenmedien u.ä. Meinungsmacher unter ihre Kontrolle zu bringen, denn damit kann die Welt beherrscht werden: Wer das den Menschen zur Verfügung stehende Wissen kontrolliert, der kontrolliert auch seine Schlußfolgerungen und sein Denken. Seit der 14. Ausgabe der Britannica wurde diese ebenfalls (wie schon die Massenmedien Zeitungen und Radio) unter der Kontrolle der Superreichen gestellt. Die Verschlcchterung der Britannica wurde offensichtlich und enttäuschte ihre Kunden. Viele Gelehrte weigerten sich damals, ihre älteren Ausgaben durch neuere zu ersetzen. Denn der Weise suchte tiefschürfendes Wissen und nicht nur schmale Kost.

 

Last not least: Es ist nicht nur für Ron auch ein Zeitvertreib, in der Britannica von 1911 zu blättern und sich etwas herauszusuchen, woran man Spaß hat es zu lesen:

650518 - Organization and Ethics, A lecture given on 18 May 1965

Some time, by the way, when you haven’t anything else to do, read Gibbon’s Decline and Fall of the Roman Empire. That’s quite a thing. I undertook that some years ago because I was having trouble sleeping. But I decided I would read it from one end of that many-volumed volumes to the other-read the whole thing. And it was quite an interesting exercise. I hope I never get so ambitious as to start reading the Encyclopaedia Britannica from one end to the other. But, I will say, I am running out of reading matter now that Ian Fleming has picked himself up another body. May have to do it.

Wie Du an die 11. Ausgabe der Britannica kommen kannst

Wie ich oben schon erwähnte, wäre es mir eine Freude, diesen Schatz mit anderen zu teilen. Um die dafür erforderlichen Aufwendungen zu finanzieren, kalkulierte ich einen Verkaufspreis von EUR 170 für das vollständige Set von ca 6 Gbytes (schätzungsweise 10 CD-ROMs), mit den eingescannten mehr als 29.000 Seiten (als einzelne Dateien im TIF-Format) . Dies wäre nur dann ökonomisch, wenn sich genügend Erstbesteller finden. Ich habe mir dafür eine Frist bis Ende Okt 2002 gesetzt, in der 25 Besteller zusammenkommen müßten, die vor allen unter den freien Scientologen zu finden sind. Die Nachfrage außerhalb dieser Zielgruppe erscheint mir minimal - wer andere Ideen dazu hat, möge mich damit inspirieren oder mit mir kooperieren.

Erste Tests zeigten, dass durchaus auch OCR-Schrifterkennung mit den Seiten möglich sind. Das manuell nicht überarbeitete Ergebnis wird für Volltextsuche mit den Bilddateien ausgeliefert. Die Erkennungsfehler liegen bei unter 5 % und beschränken sich fast auf einige Eigennamen, manche Zahlenangaben oder griechische Schreibweisen. Damit ist das Ergebnis für eine Volltextsuche gut genug, zum Lesen jedoch nicht immer geeignet. Für die Qualität der Scans und der Texterkennung übernehme ich keine Gewähr.

Bitte bestelle daher nicht nur Dein eigenes Exemplar, sondern gib diesen Brief und diese Idee auch weiter, so dass bis Ende Oktober genügend Erstbesteller zusammenkommen!

Für die Bestellung einfach dies Formular ausfüllen.

More info on the Britannica-Project...


oder zurück zum Buchladen

Änderungsstand: 18. Januar 2003 - Copyright © 2003 by Andreas Groß, Schweiz
Bitte Informieren Sie uns über Änderungen oder Fehler