E-Meter-Kurs vor der Akademie
ist ein zu hoher Gradient !

Hier will ich nun aufzeigen, dass auch der E-Meterkurs vor der Akademie ein zu hoher Gradient ist, der früher nicht verlangt wurde. Als Beleg dazu bilde ich hier einmal das Inhaltsverzeichnis des kleinen Büchleins "Das Buch der E-Meter-Übungen" (Dritte verbesserte Auflage von 1983 !) ab:

Diese Seite - die in den neueren Auflagen fehlt - zeigt auf, dass die E-Meter-Übungen nach den Ausbildungsstufen gestaffelt sind. Erst auf Level 2 wurde erstmalig mit dem E-Meter auditiert. Die Level 0 und 1-Prozesse können bequem ohne E-Meter auditiert werden, wie wir es ja auch mit den Selbstanalyselisten kennen.

Und das ist auch der richtige Gradient: Man lernt erst einmal überhaupt einen Prozess auditieren, bringt dazu die TRs herein und lernt die Indikatoren des PCs zu beobachten und ein EP zu erkennen. Dann muß man noch lernen, nebenbei ein Worksheet zu führen, ohne sich damit von der Session abzulenken.

Und nun, auf Level 2 der Ausbildung, beginnt das E-Meter. Und zwar auditiert man nur nach Tonearm!

Erst auf Level 3 befasst man sich mit der Nadel und den Nadelverhalten. Denn diese benötigt man für die Rudimente und zum Steuern.

Dann auf Level 4 lernt man erst zu assessieren. Welch eine Qual, dies einem Studenten beizubringen, der noch nie auditiert hat. Völlig über Gradient.

Und erst auf Level 5, also nach hunderten von Stunden Auditierpraxis, kommt das Erfordernis, die gefürchtete E-Meterübung 25 (Datieren der Zeitspur) zu bestehen.

Andreas


Änderungsstand: 17. Mai 2001 - Copyright 2001 by Andreas Groß, Schweiz
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