Ron sah schon 1952 voraus, dass die Kirche einmal übernommen werden würde und schrieb das folgende Gleichnis. Dieses ist im roten Technischen Volume 1 abgedruckt und in Deutsch im neuen Handbuch der Zeremonien (ab Seite 505) übersetzt. Der zitierte Nachsatz unten (jedoch ohne meine Hervorhebungen) stammt auch aus diesem Buch:

Der Mann und die goldene Kugel

(L. Ron Hubbard, 1952)

Es war einmal ein Mann, oder vielleicht war er auch kein Mann, der für eine sehr lange Zeit schlief.

Als er sich hinlegte, um sich auszuruhen, war die Welt nicht allzu schrecklich. Die Menschen waren glücklich, und ihre Tätigkeiten waren produktiv, und auf den grünen Hügeln wuchsen Blumen.

Als er jedoch aufwachte, hatten sich die Dinge verändert. Er stand vor seiner Höhle und betrachtete die Welt. Ja, irgendwie hatte sie sich verändert. Die Hügel waren hässlich und braun. Ganz in der Nähe stritten sich zwei Frauen. In weiter Ferne stiegen rote Schwaden auf, und als er genauer hinschaute, sah er, dass es sich um eine Schlacht handelte. Und so ging er hinunter durch die Felder und Städte, um herauszufinden, was geschehen war.

Die Menschen starrten ihn finster an. Die Kinder spielten nicht. Es gab wenig Nahrung, und die verhärmten Gesichter aller zeigten, dass jeder unter der schweren Last des Kummers schwankte. Und der Mann, oder vielleicht war er auch kein Mann, sah, dass die Welt in schwierige Zeiten geraten war.

Er wanderte umher und verstand, dass er sich hier einem schwarzen Zauber gegenübersah, der den Seelen der Menschen dick auferlegt worden war. Vielleicht hatten das einige Hexenmeister dem Menschen angetan, vielleicht hatten es sich die Menschen selbst angetan. Aber es spielte keine Rolle. Die Welt war verrückt geworden. Jemand musste etwas unternehmen.

Der Mann überlegte viele Tage lang. Und dann schuf er eine goldene Kugel und füllte sie mit allem Notwendigen, um einen schwarzen Zauber ungeschehen zu machen. Es war eine sehr hübsche Kugel, die sich am Ende eines Elfenbeinstabes befand. Und es war sehr leicht, sie zu benutzen, weil man nicht mehr zu tun hatte, als sie über den Kopf eines menschlichen Wesens zu halten und ihm alles Gute zu wünschen, damit die Sklaverei, die dieses Wesen gefangen hielt, gebrochen wurde.

Und der Mann ging weiter und hielt sie über die Köpfe von Dutzenden von Menschen und sagte ihnen nicht, was es mit ihr auf sich hatte, und die Menschen lächelten plötzlich und wurden fröhlich, und die Sklaverei war für sie gebrochen. Und der Mann sah, dass dies gut war, und so zeigte er vielen Menschen, wie man die goldene Kugel benutzt, und erzählte ihnen allen, dies sei nötig, um den schwarzen Zauber in der ganzen Welt vollständig zu brechen.

Und einige benutzten sie. Aber andere sagten: „Ist sie nicht hübsch?“, und begannen damit Fangen zu spielen. Und einige sagten: „Das ist kein echtes Gold“. Und einige wollten sie verstecken, aus Angst, sie könnte gestohlen werden. Und einige sagten: „Es ist GOLD!“, und kauften damit Messer und Pistolen und kämpften. Und einige sagten listig: „Mit dieser MACHT kann ich die Erde regieren.“ Und wieder andere rannten einfach herum und sagten, dass es keine wirkliche Kugel sei und dass der Mann sie anderen gestohlen habe, und sie umklammerten ihren schwarzen Zauber, der um sie herum war, und wisperten, dass der Mann diesen ursprünglich erschaffen habe und dass er geplant habe, sie alle umzubringen.

Aber der Mann schenkte dem wenig Beachtung. Er versuchte, Unternehmen zu gründen, um die goldene Kugel für viele erhältlich zu machen. Aber die Leute in den Unternehmen sagten: „Sie gehört mir!“, „Sie ist Macht!“, „Sie ist aus Gold!“ und: „Der Mann wird uns alle umbringen!“, und so kämpften sie untereinander und warfen Staub über die goldene Kugel und versuchten, sie zu verbeulen.

Und schließlich setzte sich der Mann an einen verlassenen Ort und gab allen kund, dass jeder diese Kugel benutzen könne, der sie benutzen wolle. Und sie sandten Offiziere und Diebe und Rechtsanwälte zu ihm, um ihm zu sagen, dass niemand die Kugel benutzen könne.

Und sie nahmen den Unternehmensleiter des Mannes und sagten, dass sie ihn einsperren würden, da er behaupte, die goldene Kugel gehöre jedem. Und sie brachten die Regierung dazu, Wachen um ihn aufzustellen, für den Fall, dass irgendjemand ihm Geld schicken würde, um zu helfen, die goldene Kugel an jedermann zu versenden.

Und der Mann sah sich all diese Leute an und keiner von denjenigen, die die goldene Kugel hassten, hatte sie je in irgendeiner Weise benutzt, sondern nur Staub auf sie geworfen und versucht, sie zu verbeulen, und er sah auf all die verschlagenen Leute, welche die Straßen auf und ab gingen und sagten: „Sie ist kein echtes Gold!“, „Der Mann hat sie eigentlich gestohlen“, und dann schaute er hin, und darüber hinaus sah er die verhärmten Gesichter, die verkrüppelten Kinder, die klagenden Frauen. Und über dem allem sah er die roten Schwaden der Schlacht.

Und die Schlachtschwaden wurden größer. Und sie wurden größer und größer, so als ob sie feurig über einer ganzen Welt hängen würden.

Und der Mann, der an dem verlassenen Ort saß, schaute auf die goldene Kugel. "

Heute haben wir die goldene Kugel. L. Ron Hubbard hat uns mit ihr betraut und sie gehört uns, damit wir sie verwenden. Es handelt sich um die Lehre, die L. Ron Hubbard für uns entwickelt hat. Um mehr darüber zu erfahren und was genau ihr tun müsst, um sie euch zunutze zu machen, solltet ihr das Buch Was ist Scientology? lesen. Jeder Schritt ist sorgfältig erklärt und in der richtigen Reihenfolge dargelegt. Alle eure Fragen werden beantwortet. (schreibt die CoS) - Ende des Buchzitates.

Und wer das nicht glauben kann (und ich hätte als braver Churchie noch im letzten Jahrtausend diese irre Story keinem Ex-Churchie ohne Prüfung abgenommen) der möge doch einfach mal auf diese Seite der Church gehen: http://german.puretraining.org/page04.htm - Der Text beginnt genaugenommen auf http://german.puretraining.org

Andreas Groß


Änderungsstand: 05. Mai 2003 - Copyright © 2002 by Andreas Groß, Schweiz
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