Edgar Ibsmann: Der Kaufmann von Hamburg

Edgar Ibsmann: Der Kaufmann von Hamburg, Ein Reisebericht

Untertitel: Eine deutsche "Weltstadt" und der deutsche Geist.

Paperback, 108 Seiten.

Der Hamburger Ibsmann (Jahrgang 1953) bereiste seine Heimatstadt. Was er dort wahrnahm, verschlug ihm den Atem: Eine von irrationalem Haß gegenüber einer Minderheit erfüllte Stimmung, die an "beste" deutsche Tradition erinnert und von Massenmedien und Staatseinrichtungen kräftig geschürt wird.

Entstanden ist eine Reportage im Stile eines Egon Erwin Kisch: Edgar Ibsman, der nicht Scientologe ist, sprach mit Taxifahrern, Theaterbesuchern, Fußballfans, einem evangelischen Pfarrer und "Psychoanalytiker", mit Studenten.

Doch dies ist mehr als ein bloßer Reisebericht. Edgar Ibsmann zieht mit profunder und literarischer Brillianz die Parallelen zum Ungeist der dreißiger Jahre, trotz des zu erwartenden Gekeifes derjenigen, die gerade das nicht hören wollen.

Eine Studie des faschistischen Charakters, die in ihrer Eindringlichkeit ihresgleichen sucht.


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Änderungsstand: 16. Februar 2002 - Copyright © 2001 by Andreas Groß, Schweiz
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