Squirrel-Warnung Brücke

 

Die Akademieausbildung wird unter dem neuen Management immer länger. Das entspricht völlig einer schwarzen Anwendung der Studytech: Je länger der Anlaufweg, desto größer ist die Gefahr, dass der Student aufgibt, bevor er das gelernte praktizieren kann.

Die Brücke - Übersicht über die chronologische Entwicklung

  1975 1986 1990 1991 1995 2000
Class-0-Auditor 2 3 4 5 5 6
Pro-Metering-Course - - - - - 5
Pro-Upper-Indoc-TR-Course - - - 4 4 4
Pro-TR-Course - 1 3 3 3 3
Study-Tech 1 BSM 2 2 2 2 2
M1-Co-Audit-Course - - 1 1 1 1

Der Anlaufweg, um Auditor zu werden, wurde immer länger. Noch in den 70ern brauchte nur ein kurzer Studierkurs (Vollzeit 1 Woche) absolviert werden. Die Akademie selbst benötigte dann 3 Monate Vollzeit.

Auf dem Pro-Metering-Course verbrachte ein erfahrener Kl. VI-Snr-C/S einer Org kürzlich 9 Monate Vollzeit in Flag!

Ich möchte LRH aus seinem Studiertape 6 zitieren, wie man eine Technology zerstört, denn genau das passiert derzeit in der Scientology Kirche:

"Wenn ein Wissensgebiet aber über die Jahrtausende hinweg weiterbesteht, so ist das nur der Fall, weil sein Zweck mit Ihm vorangetragen worden ist; sein Zweck ist bestehengeblieben und wird auch verstanden. Man könnte dieses Sachgebiet zerstören, indem man seinen Zweck zerstört - das wäre der Fall, wenn das Gebiet nicht mehr gebraucht würde - oder indem man auf irgendeine Weise die Weitervermittlung seiner Technologie zerstört oder bei der Weitervermittlung zu hartnäckig ist oder zuviel Druck dabei anwendet und eine Menge anderer Dinge hinzufügt, sie eigentlich nicht dazugehören. Bei den Ingenieuren wird es in dieser Hinsicht vielleicht bald heißen: "Bevor jemand Ingenieurwesen studieren kann, muß er eine mittlere und eine höhere Schulausbildung abgeschlossen haben, dann ein Mädchenpensionat besucht haben und stricken gelernt haben."

Und nach einiger Zeit wird es keine Ingenieure mehr geben. Alle Brücken werden einzustürzen beginnen. Einer der Gründe, warum es dann bald keine Ingenieure mehr geben wird, ist sehr elementar und in unserer Technologie enthalten - aber auch nur in unserer Technologie. Und dieser Grund ist der Umstand, daß man dem zukünftigen Ingenieur eine zu lange Startbahn gäbe. Er muß sozusagen zu lange auf der Startbahn rollen, und in der Ausbildung gilt, daß es umso mehr Gelegenheiten für Nägel auf der Startbahn gibt, je länger der Anlauf zur Ausbildung dauert. Das ließe sich wahrscheinlich anders viel leichter ausdrücken, aber es beschreibt den Sachverhalt richtig. Wenn dieser Bursche immer nur startet, wenn er sozusagen ewig auf der Startbahn rollt, versuchte Geschwindigkeit zu gewinnen, und jeder sagt: "Sie dürfen den Steuerknüppel noch nicht zurückziehen. Sie müssen auf der Startbahn bleiben und weiterhin auf der Startbahn rollen, bereit zum Abheben, bereit zum Abheben, bereit zum Abheben, bereit zum Abheben ... ", nun, wenn er das etwa 45 Jahre lang gemacht hat und feststellt, daß er den Boden immer noch nicht verlassen hat, dann wird er nie abheben.

Der Grund dafür ist, daß die Anzahl der Gelegenheiten zum Scheitern direkt proportional zur Länge des Anlaufs ist. Das ist ein Gesetz. Die Anzahl der Gelegenheiten zum Scheitern ist direkt proportional zur Länge des Anlaufs bzw. zur Länge der Zeit, die es dauert, bis man schließlich an den Punkt kommt, wo man die eigentliche Sache studiert.

Diesem Gesetz wirkt die Tatsache entgegen, daß jemand, wenn er etwas nicht gradientenweise studiert, in große Schwierigkeiten kommen kann, indem er in etwas hineingerät, was zu hoch auf dem Gradienten liegt. Darüber habe Ich erst kürzlich gesprochen. Er ist zu steil und zu schnell nach oben gegangen. Es gibt also für jedes Wissensgebiet irgendwo eine Startbahn mit der richtigen Länge. Es ist eine Startbahn, die die richtige Länge für das betreffende Gebiet hat. Eine Startbahn mit der richtigen Länge für ein Gebiet wurde also nicht so lang sein, daß sie die Gelegenheiten zum Scheitern unnötig vermehrt, und sie sollte lieber nicht so kurz sein, daß jemand eine Stufe auf dem Gradienten überspringt und verwirrt wird. Was ist die richtige Länge der Startbahn für irgendein gegebenes Gebiet? Wieviel sollte es an Vorbereitungsaktionen geben, oder wie lange sollte ein Studium dauern? All diese Fragen werden durch das folgende Kriterium beantwortet: Die Startbahn sollte nicht so lang sein, daß sie die Gelegenheiten zum Scheitern unnötig vermehrt, und sie sollte nicht so kurz sein, daß sie jemanden zu steil nach oben führt." LRH in 6408C13 SHSpec-36 "Study and Education"

Diese Akademie wird genau auf diese Weise zerstört, immer neue Kurse vorweg gepackt, die durchaus auch nicht einen niedrigeren Gradienten darstellen: So wurde z.B. der Pro-TRs-Kurs und der E-Meter-Kurs frühere für praktizierende und bereits ausgebildete Auditoren geliefert. Diese Kurse waren keine Vorbedingung für die Akademie. Man hat auf den Akademiestufen jeweils TRs und E-Meter-Übungen gemacht (wie heute ja auch noch).

Das Ziel davon ist deutlich: KEINE Produktion von Auditoren, Clears, OTs. Zerstörung der Scientology!


Änderungsstand: 24. April 2001 - Copyright 2001 by Andreas Groß, Schweiz
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